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 AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"

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katha

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BeitragThema: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mi Dez 26 2012, 20:16

das Eingangsposting lautete :

Hallo ihr Lieben,
ich wollte euch ja eigentlich die Vorweihnachtszeit mit einer kleinen Geschichte versüßen. Aber das hat leider mal überhaupt nicht funktioniert. crying
Und mein Plan, die Story zu beenden, bevor ich beginne sie zu posten, funktioniert leider auch nicht, denn dann kommt die Weihnachtsgeschichte zu Karneval. Evil or Very Mad
Also fange ich jetzt einfach mal an, und hoffe, dass ich die letzten Teile schnell geschrieben bekomme. Wink

Wie der Titel schon sagt, geht es um Anna und Tom und eine turbulente Zeit. Aber lest einfach selbst...

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Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...


Zuletzt von katha am Mi März 20 2013, 15:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Jan 17 2013, 10:13

Oh Mann, dieses ewige hin und her. Ich dachte erst, dass Anna einen Brief geschrieben hatte, hab ich mir nur eingebildet. Aber siehe da, alles findet sich irgendwann wieder. Und anstatt gleich in die Offensive zu gehen, kneift der gute Herr mal wieder. Menno, so geht das doch nicht. Isa hat schon Recht, Tom sollte sich endlich mal von seiner Vergangenheit befreien und wieder richtig leben. Verdient hätte er es ja. Aber wir wissen ja alle ... der erste Schritt ist der schwerste ...

Bitte schnell weiter so. Und lass die beiden endlich wieder aufeinandertreffen.

Viele ganz liebe Grüße
Mini

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„Vor dem Schicksal zu fliehen,
ist manchmal der beste Weg,
um zu sich selbst zu finden.“
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Sonnenschein
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Sonnenschein

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Jan 17 2013, 16:56

Ach, Mesch, jetzt hatte ich einen Moment lang doch noch die Hoffung, dass er sie aus freiem Willen wiedertrifft und nicht erst völlig betropft bei der Weihnachtsfeier ihr gegenüber steht...aber Tom wäre halt nicht Tom und dann die Geschichte nur halt so schön Smile

Tolle Idee übrigens und natürlich fabelhaft umgesetzt Very Happy

Liebe Grüße
Sophie
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Jan 17 2013, 20:46

@ Mini
Bist doch eine aufmerksame Leserin, da würde dir doch ein Brief nicht durchgehen Wink
Und Tom soll in die Offensive gehen, Laughing Du glaubst auch noch an den Weihnachtsmann, oder?
Na ja, wir werden sehen, wie lange er sich mit seinen GEdanken quält, oder ob er sie aus seinem Kopf vertrieben bekommt, oder doch noch anruft...? idontknow

LG, Katha



@Tastentante

Heyho meine Liebe,
schön von dir zu Lesen. Smile

Danke für deine lieben Worte, ich hoffe es gefällt auch weiterhin. Embarassed

LG, Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Jan 17 2013, 21:00

Ach du meine Güte. Sad Kati das tut mir so leid ... als ich mir vorgestern Minis FF durchgelesen und kommentiert habe, bin ich doch tatsächlich bei deinem Teil mitten drin beim lesen eingeschlafen ... Suspect Embarassed

Aber nicht weil es langweilig ist, Süße keine Sorge ... die letzten Tage hatten es einfach total in sich ... Neujahrsempfang, Tagungen, Feiern und Tische stellen hier, Stühle stellen da ... 50 Tische eindecken ... oh man bei uns im Hotel ist grad echt was los! pale
Hoffentlich ist bald endlich März ... zum einen weil ich endlich 2 Wochen Urlaub und zum anderen Geburtstag habe! Very Happy Wink

Najaaaa ... kommen wir zu deinen Teilen:
Die waren alle sooo toll ... aber ARMIN! No Boaaaahhh was für ein A-loch!?!? Das gibts doch ned ... was stimmt mit diesem Menschen nicht!? Und wie der mit Anna umgeht, geschweige denn sie mit Arbeit überhäuft ... also ... die ist doch nicht sein Dienstmädchen! Mad
Und Susanne!? Was ist bloß los mit ihr!? Sad Ist die alte durch Armin Schizophrenie gefährdet!? Mal schnauzt sie die arme Anna an obwohl diese nicht wirklich was für kann (ich meine auch wenn sie für die arbeitet ... sie hat ja wohl trotzdem noch ein Privatleben! -.-" ) und dann ist sie wieder lieb zu ihr wobei sie dann trotzdem bedenken wegen Armin hat ... man sie kann sich doch nicht so unterkriegen lassen! Es ist doch immer noch ihre Goldelse ... ich versteh nicht warum der Penner trotzdem so viel Macht hat!!! No

Ouuu maaann ... hoffentlich trennt sie sich von ihm! No

Aber das mit Bruno und der Direktorin fand ich so übelst amüsant! Laughing Vor allem da wir ja durch die TN seinen Charakter und seine Macken genau kennen und deshalb konnte ich mir die Szene bildlich so gut vorstellen wie er die Frau zur Schnecke gemacht hat, obwohl die arme eigentlich nix für kann! Smile

Und Tom der Penner soll endlich mal in die Puschen kommen! -.-
Maaaan ... jetzt weiß er wenigstens das Anna nicht einfach so gegangen ist aber neeeeeeeeiiinnn ... "er will sich ja nicht mehr auf Frauen einlassen!" ... Blöder Idiot! Evil or Very Mad

Im großen und ganzen haben mir die Teile wieder mal suuppeeeer gefallen und ich konnte beim nachlesen wieder mal richtig die Emotionen frei in lauf lassen! Wink Smile

Auch dir liebe Kati möchte ich nochmal sagen DANKE das du diese wundervolle FF gepostet hast! Es tut echt gut, sein Gehirn wieder mit neuen AnTom Bildern zu versorgen! Embarassed

Lasse dir mal ganz liebe Grüße da! Razz

P.S. Freue mich schon riiiiiiiieesiiiiiiig auf die Weihnachtsfeier ... bitte mach schnell weiter ja! Cool
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katha

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BeitragThema: "18"   Do Jan 17 2013, 22:05

@Mini: Also ich glaube wir kommen der Sache näher, gaaaanz langsam
Aber ich warte da ja auch noch auf ein Wiedersehen, von daher ...
*********************************

Es war Freitag Mittag, und Tom kam gerade von der lanfordschen Toilette zurück, als ihn eine völlig ungewohnte Stille umgab. Er sah sich um und dachte erleichtert. Alle weg! Da habe ich ja nochmal eine kurze Schonfrist, bevor heute Abend das Weihnachts-Tamtam los geht. Er hasste diese letzten Tage im Jahr. Alle Mitarbeiter waren einerseits genervt und urlaubsreif, während sie gleichzeitig tausend Gedanken an Dinge verschwendeten, die er völlig unnötig fand. Zumindes in diesem Jahr. Aber jetzt hatte er es ja erst einmal geschafft.
Isabella hatte nämlich die geniale Idee gehabt, die abendliche Weihnachtsfeier mit einer Einladung auf die Eisbahn am Alex einzuläuten, die sie extra für zwei Stunden reserviert hatte. Und so war in der Firma schon mittags der Hammer, bzw. die Nähnadel gefallen, und die komplette Belegschaft, bis auf den Junior-Chef, hatte aufgeregt schnatternd das Atelier verlassen, um sich auf den geselligen Teil des Tages vorzubereiten, bei dem man dann auch gleich das Arbeitsjahr ausklingen lassen würde. Denn montags war schon Heilig Abend, so dass die meisten Kollegen und Kolleginnen nicht nur ins Wochenende, sondern gleichzeit in den Urlaub gingen.
Tom zog sich zufrieden in sein Büro zurück und begab sich wieder an seine Unterlagen. Aber hatte er sich doch gerade noch über die Ruhe gefreut, stellte er schnell fest, dass es ihm plötzlich viel zu still war, um sich wirklich konzentrieren zu können.
Seufzend stand er auf und schlenderte langsam durch das leere Atelier zur Kaffee-Bar. Er liebte es alleine dort zu sein. Nachdem er sich einen großen Milchkaffee gemacht hatte setzte er sich auf einen Hocker am Fenster und schaute in das triste Grau Berlins, das bislang wenig Anlass zur Hoffnung gab, dass es weiße Weihnachten geben würde. Aber das Wetter passte zu seiner Gemütsverfassung. Seine Gedanken begannen zu wandern, und nachdem er die letzten zwei Tage alles dafür getan hatte, an nichts anderes als an Zahlen und Aufträge zu denken, nahm er sich nun tatsächlich die Zeit ihnen zu folgen. Schon wieder ist es soweit, Weihnachten, ging es ihm deprimiert durch den Kopf. Das Jahr war im nachhinein doch schnell vergangen, auch wenn es Zeiten gegeben hatte, in denen er sich nicht sicher war, dass sich sein Leben überhaupt weiter bewegte. Er hatte gelitten, tagein, tagaus, außer wenn er gearbeitet hatte, und die Schlussfolgerung war gewesen, dass er eigentlich nur noch gearbeitet hatte um nicht mehr leiden zu müssen. Und jetzt war ein weiteres Jahr seines Lebens vergangen, und wieder standen die Tage vor der Tür, die er einst gerne gefeiert hatte. Früher. Aber jetzt war alles anders. Er dachte zurück an die Geschehnisse, die ihm die Sympathie für Weihnachten geraubt hatten, und es schnürte ihm noch heute die Kehle zu. Es war das gerade besagte Jahr her, und er hatte aufgeregt wie ein kleines Kind auf Weihnachten hingefiebert. Er hatte nämlich geplant das Fest der Liebe in trauter Zweisamkeit mit Fanni zu verbringen, und ihr als Höhepunkt des Abends, unter dem liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum, einen romantischen Heiratsantrag zu machen. Aber stattdessen hatte er alleine in seiner Wohnung gehockt, und bei melancholischer Musik, die ihm die Tränen in die Augen getrieben hatte, Rotwein in sich hinein geschüttet, bis er völlig zugedröhnt in das Land der Träume abgetriftet war. Fanni, seine große Liebe war einige Tage zuvor einfach verschwunden. Für Tom waren seine großen Träume einer glücklichen Zukunft zerplatzt wie eine Seifenblase, und den dumpfen und übermächtigen Schmerz des Aufpralls in der tristen Realität hatte er lange gespürt, und spürte er eigentlich immer noch. Das war auch der Grund, warum er überhaupt keine Lust auf Weihnachten verspürte, genau, wie er keine Lust auf Frauen hatte. Diese Niederlage auf ganzer Linie, hatte ihm schlichtweg das Vertrauen und den Idealismus geraubt, den man benötigte, um sich von der weihnachtlichen Atmosphäre oder dem Glauben an die Liebe gefangen nehmen zu lassen.
Jetzt ist sie seit einem Jahr weg, und immernoch bestimmt sie mein Leben. dachte er deprimiert, und spürte ein leises Grollen in sich erwachen. In der letzten Zeit hatte sich irgendetwas verändert, denn endlich kam er das ein oder andere Mal auf die Idee, dass er neben der Verzweiflung auch andere Gefühle verspüren sollte. Und gerade war wieder so ein Moment, in dem sich seine Enttäuschung und Trauer plötzlich in Wut verwandelten. Isa hat vollkommen recht. Das hat sie echt nicht verdient … . dachte er grimmig. Er erinnerte sich an die Worte seiner Schwester, die sie ihm auf dem Weihnachtsmarkt an den Kopf geschmissen hatte. "Aber wenn so deine große Liebe aussieht, hältst du nicht wirklich viel von inneren Werten, denn das was sie mit dir abgezogen hat, war mehr als schäbig." Isabella hat wohl recht, und ich sollte mir wirklich mal eingestehen,dass ich mir mit diesem Große-Liebe-Gedöns selber etwas vorgemacht habe. Wenn sie es gewesen wäre, wenn Fanni der passende Deckel zum Topf gewesen wäre, dann säße ich heute nicht alleine hier rum. Aber ist dann nicht dieser ganze Glaube an die Liebe völlig albern? Ich war mir doch so sicher, dass sie es ist ... Deprimierende Gedanken die Tom da ereilten, vor allem weil sie die bittere Erkenntnis mitbrachten, dass Isabella auch mit ihren andern Worten, mit denen sie ihn ein paar Tage zuvor hatte stehen lassen, recht behielt. Er dachte das erste Mal ernsthaft darüber nach, wie sein Leben im vergangenen Jahr verlaufen war. Es war tatsächlich öde und leer gewesen. Aber er hatte es nicht anders gewollt. Hatte keine Lust auf Menschen verspürt, keine Lust auf oberflächlichen Spaß in Bars oder Discos gehabt. Scheinbar habe ich die Zeit des Leidens gebraucht. Und jetzt? Ist sie um? Er spürte, dass er sich eigentlich danach sehnte, sein Leben wieder mit schönen Dingen und Erlebnissen zu füllen, und erneut musste er Isa recht geben, was ihn schmunzeln ließ. Ganz schön weise, meine kleine große Schwester. Ungefragt drängte sich ihm der Abend mit Anna auf. Die Stunden mit ihr hatten ihm nämlich einen ziemlich intensiven und vor allem nervend beständigen Eindruck davon verschafft, wie es sein könnte, wenn er sich tatsächlich wieder aufs Leben einlassen würde, … und vielleicht sogar auf die Liebe? Er erinnerte sich daran, wie Anna in der Atmosphäre des Weihnachtsmarktes quasi versunken war, und während er sie immer noch für diese Fähigkeit, sich an den, für ihn so gewöhnlich erscheinenden Dingen, zu erfreuen, bewunderte, wollte ihr bezaubernder Anblick ihn nicht wieder los lassen. Gedankenverloren zog er sein Handy aus der Hosentasche und rief die Kontaktliste auf. Er musste nicht einmal suchen. Annas Nummer, die er natürlich doch mittlerweile gespeichert hatte, sprang ihm sogleich ins Auge, und lange starrte er mit dem schwebenden Daumen über dem Bildschirm, darauf. Sollte ich sie vielleicht doch anrufen? Irgendwie will sie ja sowieso nicht aus meinem Kopf verschwinden? fragte er sich zweifelnd. Aber während sein Kopf noch mit sich rang, hatte sich sein Herz scheinbar schon entschieden und nur auf ein solches Signal gewartet, denn sofort begann es wild zu schlagen, und Tom, der diese Regung seines Körpers nicht überhören konnte, stellte sich das erste Mal der Frage, die schon seit Tagen im Raum stand. Habe ich mich etwa in Anna verliebt? Diese Frage überhaupt zuzulassen war schon eine wahnsinns Leistung gewesen, aber sich darauf auch noch ehrlich zu antworten; wirklich auf seine Gefühle und nicht auf seinen Verstand zu hören, war dann doch eine Aufgabe, die er zu bewältigen nicht in der Lage war. Daher griff sein Verstand schnell ein und wiegelte eine eventuell gefährliche Antwort seines Herzens von vorn herein ab. Ich kenne sie doch noch gar nicht. Ich weiß nichts von ihr, und diese Mär von Liebe auf den ersten Blick ist jawohl auch albern… Außerdem, wer sagt denn, dass es ihr genauso geht? zerrte es einige kaum zu widerlegende Gedanken in den Vordergrund, um das Thema zu beenden.
Es war ein wahrhaft ehrlicher Moment, den sich Tom da gegönnt hatte, aber eingeholt von seiner Verunsicherung, seinen Zweifeln und vor allem seiner fest installierten Abwehr gegen jegliche ernsthaften Gefühle, die etwas mit Frauen zu tun hatten, steckte er sein Handy schnell wieder in die Tasche, stellte seine Tasse hinter den Tresen und begab sich zielstrebig wieder an seine Arbeit.

Anna hatte derweil auch alle Hände voll zu tun. Sie hatte die letzten zwei Tage vor allem damit verbracht Armin und ihre Mutter zu beschwichtigen, und sich, um die neue Situation für alle erträglicher zu machen, darum zu kümmern, dass Ersatz für sie gefunden wurde. Sie hatte, neben dem Tagesgeschäft, Aushänge gemacht, eine Anzeige geschaltet, und Stellengesuche durchforstet, und letztlich etliche Telefonate geführt, um einige in Frage kommende Interessenten noch in diesem Jahr kennenzulernen. Armin hatte sie dabei die ganze Zeit skeptisch beäugt, und seine Tiraden über die Arbeitslosen dieser Tage abgelassen, bis er sie mit einer anderen Aufgabe betraut hatte. Er hatte nämlich gesehen, das Lanford für ihre Party eine besondere Dekoration wünschte, und da war er auf die grandiose Idee gekommen, dass doch die zu Höherem berufene Anna die „Künstlerin“ im Hause sei, sich also auch um die Deko zu kümmern habe. Zudem es ja ihr zukünftiger Arbeitgeber sei, der zufrieden gestellt werden wollte. Den sarkastischen Unterton, der bei seiner Ansage durch das Restaurant gewabert war, muss man wohl nicht extra erwähnen. Anna hatte sich ohne zu zögern in ihr Schicksal gefügt, wusste sie doch, dass Armin sich von einer solchen Idee sowieso nicht mehr abbringen lassen würde, und außerdem war es sozusagen ein perferkter Übergang. Ihr letzter großer Auftrag für Armin und Susanne, und ihr Einstieg für Lanford. Sie war nur froh, dass die zu erwartenden Einnahmen Armin die Dollarzeichen in die Augen gemalt hatten, und er damit ausnahmsweise in Geberlaune war. Denn so hatte sie losziehen können, um neue, passende Weihnachtsdeko zu besorgen, die ihrer Meinung nach nicht zu verstaubt und altmodisch daher kam, dass die Gefahr bestand, das die Lanfords sich sofort ärgerten, sie eingestellt zu haben. Und nun hatte sie schon den ganzen Tag damit verbracht, die Goldelse in ein kleines Weihnachts-Wunderland zu verwandeln. Immer mit der skeptischen Frage im Hinterkopf, ob sie wohl das Richtige ausgesucht hatte.
Als sie sich endlich zufrieden umschaute, öffnete sich die Tür und Paloma kam eilig herein gelaufen. „Oh Gott, war das hektisch. Und dann natürlich nur Idioten auf der Straße, denen man den Führerschein abnehmen sollte!“, rief sie zugleich aus und stürmte auf Anna zu, um sie zur Begrüßung zu umarmen. „Jetzt bist du ja da. Gott sei Dank. Es wird auch höchste Zeit.“ grüßte Anna nervös zurück. Paloma drehte sich langsam im Kreis und betrachtete die geschmückte Goldelse. „Das ist ja toll geworden. Ich nehme an, du hast dekoriert?“ fragte sie anerkennend. Anna nickte. „Ja, da ich ja die Künstlerin im Hause bin, wie Armin festgestellt hat, durfte ich diesen künstlerischen Auftrag direkt mal übernehmen,“ sagte sie ironisch, und Paloma warf ihr einen verstehenden Blick zu. „Paloma, ich bin so aufgeregt, hoffentlich gefällt es den Lanfords auch. Ich habe nochmal ein wenig recherchiert. Bruno Lanford, der Kreativ-Chef des Hauses, ist wohl eine echt ungewöhnliche Nummer.“ Paloma schaute sie schief an. „Und das heißt was?“ Anna suchte nach den richtigen Worten. „Ich weiß auch nicht so genau, aber nach den Berichten, die ich gelesen habe, scheint er ziemlich extravagant, egozentrisch und wenn es nicht nach seiner Nase geht, wohl auch extrem cholerisch zu sein.“ Sie betrachtete ihr Werk noch einmal besorgt, „Immerhin ist das hier so was wie mein erster Auftrag für Lanford, auch wenn es nicht um Kleider geht.“ Paloma nahm Annas Hände in die ihren und sah sie aufmunternd an. „Also ich finde es super. Klassisch, ein bisschen kitschig, aber dabei edel. Das wird ihm schon gefallen.“ Anna hob die Augenbrauen und holte tief Luft. „Deine Worte in seinen Gehörgang.“ Sie schaute kurz auf die Uhr, und wurde noch zappeliger. „Oh mein Gott, schon so spät. Ich muss mich fertig machen.“ Sie sah ihre Freundin mit einem bettelnden Augenaufschlag an. „In einer viertel Stunde kommt eine Vorhut von Lanford, die hier alles abnehmen wollen. Kannst du dich bitte um sie kümmern? Wenn sie an Armin geraten, gehen sie wahrscheinlich direkt wieder. Der ist zwar begeistert, über das Geld, was er heute verdient, aber dass ich den Abend auf der anderen Seite der Theke verbringen werde, passt ihm immer noch nicht in den Kram.“ Paloma lächelte beruhigend, und schob sie schließlich Richtung Treppe. „Natürlich, dafür bin ich doch da. Ich werde mich um alles kümmern. Versprochen.“ Anna stockte nochmal kurz. „Und wenn ihnen irgendwas nicht passt, dann sag Bescheid, und ich komme nochmal runter.“ „Ja, Süße, jetzt los, husch, husch…“ Anna warf ihrer Freundin noch eine Kusshand zu, und verschwand endlich in der Polaukschen Wohnung.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Fr Jan 18 2013, 11:03

Gott, du hast es echt geschafft, ich bin mindestens genauso aufgeregt wie Anna. Und wer Bruno kennt, na ja, der weiß, dass Anna zu Recht aufgeregt ist. Aber sie sollte sich nicht gar zu fertig machen. Ist ja nur eine Weihnachtsfeier ...

Und Tom, der ist wirklich ziemlich überfordert mit seinem ganzen Seelenleben, auch wenn der eine oder andere helle Moment aufblitzt. Er braucht nur noch einen kleinen Schubs in die richtige Richtung, dann läuft das auch.

Und jetzt bin ich wahnsinnig gespannt, was die Weihnachtsfeier bringt *ganzhibbeligaufdemStuhlrumrutsch*.

Bitte ganz schnell weiter ...

LG, Mini

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Fr Jan 18 2013, 19:32

Und Mini, alles gut bei dir? Nicht irgendwie vom Stuhl gefallen, oder so? Wink
Nur eine Weihnachtsfeier, das sagst du so ... . für Anna ist es mehr als das.
Und für Tom? Hm, eigentlich hat er ja keine Lust auf diesen Driss. Mal sehen, ob das so bleibt... idontknow

LG, Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Fr Jan 18 2013, 22:21

*~Butterfly~* schrieb:
Ach du meine Güte. Kati das tut mir so leid ... als ich mir vorgestern Minis FF durchgelesen und kommentiert habe, bin ich doch tatsächlich bei deinem Teil mitten drin beim lesen eingeschlafen ... Suspect

Und sowas schreibst du mir? - Na gut, du hast es ja erklärt. Puh, habe ich ja nochmal Glück gehabt.


Hoffentlich ist bald endlich März ... zum einen weil ich endlich 2 Wochen Urlaub und zum anderen Geburtstag habe!

Hm, Urlaub hört sich toll an, ist aber noch lange nicht in Sicht, und Geburtstag. Da kann ich mithalten, auch im März
Ouuu maaann ... hoffentlich trennt sie sich von ihm!

Ich glaube, Susanne hat einfach Angst vor dem allein sein, und liebt ihn vielleicht trotzdem ein bisschen? Ich weiß nicht so genau, aber nach dieser Enttäuschung, dass ihr Mann einfach abgehauen ist ... . Und na ja, sie sind lange zusammen da arrangiert man sich halt . Sie liebt ihre Tochter auf jeden Fall, das ist mal klar.
Aber das mit Bruno und der Direktorin fand ich so übelst amüsant!
Ich finde vor allem die Vorstellung witzig, wie er im einen Moment völlig außer sich die "Kunst" retten will, und sich im nächsten Moment überschwänglich und begeistert bedankt. Die Direktorin muss sich vorgekommen sein, wie bei "Verstehen sie Spaß"

Und Tom der Penner soll endlich mal in die Puschen kommen! -.-
Tom ist halt Tom, was soll ich da noch sagen ...

Im großen und ganzen haben mir die Teile wieder mal suuppeeeer gefallen
Danke, Danke, Danke

Es tut echt gut, sein Gehirn wieder mit neuen AnTom Bildern zu versorgen!
Das geht mir ähnlich, bin auch gerade mit meiner und Minis FF mal wieder ein bisschen ins Fieber gekommen.

Süße, ich danke dir für deinen ausführlichen Kommi, und freue mich total

LG, Katha


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BeitragThema: "19"   Fr Jan 18 2013, 22:25

So, ihr Lieben, ich weiß ihr wartet darauf, dass sich Anna und Tom wiedersehen, und ich kann euch sagen, es wird wärmer und wärmer ...
Ich hoffe, es gefällt!
******************************

Eine dreiviertel Stunde später stand Anna fix und fertig vor ihrem Spiegel und begutachtete sich von oben bis unten. Das ist dann wohl das Outfit, mit dem ich in Toms Leben passen würde, überlegte sie gerade deprimiert. Denn in den letzten zwei Tagen war sie zu dem Schluss gekommen, dass sich dieser faszinierende und dazu noch extrem attraktive Mann namens Tom, der sie zudem noch in das Geheimnis eines erfüllten Sexualerlebnisses eingeführt hatte, bestimmt deshalb nicht bei ihr meldete, weil sie so gar nicht in sein Leben passte. 1. war er augenscheinlich ein gestandener Mann, der offensichtlich wusste wer er war und was er will. Ganz im Gegensatz zu ihr, die bislang in ihrem Leben noch nicht viel auf die Reihe bekommen hatte, und sowohl persönlich als auch beruflich noch auf der Suche nach sich und ihren Zielen war. Und 2. waren da diese Kleinigkeiten, wie ein Porsche, Designer-Klamotten, Designer-Möbel, um nur einige zu nennen, die sie an ihrem gemeinsamen Abend bewundernd registriert hatte, die ihr aber erst bei späterer Betrachtung klar gemacht hatten, dass er scheinbar in einer ganz anderen Liga spielte, für die sie einfach keine Eintrittskarte hatte. Und beide Tatbestände hatte sicherlich auch er registriert, und damit beschlossen, dass es mit ein bisschen gemeinsamem Spaß, dann auch gut war. Anna riss sich aus ihren Gedanken. Sie hatte sich schon viel zu viel Gedanken um diesen Menschen gemacht, dessen Interesse sie wiederzusehen, scheinbar nicht sehr ausgeprägt, bis gar nicht vorhanden zu sein schien. Und litt sie auch sehr darunter, weil sie sich offensichtlich in ihn verguckt hatte, war das Hier und Jetzt, definitiv nicht der Moment sich im Selbstmitleid zu suhlen. Schließlich standen große Veränderungen ihres Lebens auf dem Tagesprogramm. Also schüttelte sie ihre Gedanken aus dem Kopf und betrachtete sich erneut.
Es war ein für sie eher ungewohnter Anblick, sich so schick zu sehen. Nicht, dass sie es nicht spannend fände, sich ein wenig aufzubrezeln, aber zum einen, wann hatte sie bislang Anlass dazu gehabt? Und zum anderen, von welchem Geld hätte sie die Klamotten kaufen sollen? Für sie war das gerade ein bisschen so, wie sich zu verkleiden.
Kann ich so wirklich gehen? fragte sie sich skeptisch, und wünschte sich, dass irgendjemand da wäre, der ihr die Absolution erteilte, bevor sie sich in die Höhle des Löwen begab, aber leider war gerade keiner greifbar. Na ja, das Kleid wird hoffentlich gefallen, immerhin war es mit in der Bewerbungsmappe, und die hat ja scheinbar Anklang gefunden, versuchte sie sich selber Mut zu machen.
Es war das einzige selbst entworfene Kleid, das sie noch besaß, nachdem sie ja zwei verkauft hatte. Aber von diesem hier hätte sie sich auch niemals getrennt, denn es war ihr Lieblingskleid, das schon seit längerem auf den richtigen Anlass wartete, um von ihr getragen zu werden. Es handelte sich um ein taubenblaues knielanges Spitzenkleid im klassischen Schnitt, mit einem etwas tiefer ausgeschnittenen und einen Farbton tiefer gewählten Unterkleid in einem glänzenden Satinstoff. Ein konventionelles Etuikleid, aber eben nicht langweilig. So fand Anna zumindest. Es stand ihr gut, da es ihre weiblichen Rundungen und ihre dezent geschminkten Augen betonte, und mit ihren High Heels an den Füßen, wirkte sie auch nicht mehr, wie ein kleines Kind, was bei ihrer Körpergröße, von nicht einmal 1,60, schon durchaus mal vorkam.
Anna konnte sich gar nicht von ihrem Spiegelbild lösen, was aber nicht daran lag, dass sie so angetan davon war, sondern weil sie das Gefühl hatte, sich vor Angst in die Hose zu machen, wenn sie ihr Zimmer verlassen würde. Los Anna, trau dich. Da unten beginnt dein neues Leben, versuchte sie sich Mut zu machen, aber genau das war ja der springende Punkt. Wenn sie das jetzt vergeigte, war ihr neues Leben passe´, bevor es überhaupt begonnen hatte, und sie hatte panische Angst davor, sich wieder einmal zu dämlich anzustellen, so wie es ihr in den letzten Jahren schon öfter passiert war.
In diesem Moment kam Gott sei Dank Paloma zur Tür herein. „Anna, wo bleibst du denn? Da unten ist schon richtig was los.“ Sie sah Anna aufmunternd durch den Spiegel an, und nachdem sie ihren Blick bis auf ihre Füße und wieder zurück geschickt hatte,pfiff sie anerkennend durch die Zähne. „Du siehst fantastisch aus. Du solltest öfter in solchen Klamotten rumlaufen. … Tom würdest du damit bestimmt um den Finger wickeln,“ sagte sie mit einem Augenzwinkern, denn sie hatte die letzen zwei Tage versucht, Anna davon zu überzeugen, dass sich dieser Mann, der Annas Augen so erstrahlen ließ wie noch nie zuvor, bestimmt noch bei ihre melden würde. Sie hoffte es zumindest, denn er schien Anna wirklich sehr beeindruckt zu haben, und diese hatte es wahrlich verdient endlich mal von jemandem auf Händen getragen zu werden. Und außerdem war Paloma mittlerweile selbst total neugierig. Annas Gesicht verzog sich zu einem aufgesetzten Lächeln. „Der will mich aber gar nicht, und außerdem geht es heute nicht um ihn. Es gibt ja Gott sei Dank noch andere wichtige Dinge in meinem Leben.“ Dann wurde sie wieder ernst. „Du meinst, ich kann so gehen?“ Paloma grinste breit. „Na holla, die männlichen Lanfords werden begeistert sein, und ich kann dir sagen, da sind ein paar ganz ansehnliche Exemplare dabei. Vielleicht brauchst du deinen Tom ja bald auch gar nicht mehr hinterher zu weinen. Und jetzt lass uns gehen.“ Anna warf ihrer Freundin erneut einen dankbaren Blick zu, aber wehrte ab. „Ich komme gleich. Ich brauche noch einen Moment. …" Ihr Blick nahm ängstlich flackernde Züge an. "Souflierst du mir, wenn meine Stimme mal wieder versagt?“ Paloma kam noch einmal zurück und zog Anna in ihre Arme „Du schaffst das,“ flüsterte sie an ihr Ohr. „Du hast dich verändert. Du weißt genau was du willst, sonst hättest du nicht so dafür gekämpft, und, ganz wichtig, du kannst was, sonst hätten sie dich gar nicht erst eingeladen, … Ich bin ganz in deiner Nähe, ok?“ Sie zwinkerte ihr noch einmal zu und verließ das Zimmer.
Anna sah ihr hinter her. Ich weiß was ich will, und ich kann was,wiederholte sie Palomas Worte in Gedanken und warf einen letzten Blick in den Spiegel. „OK, dann also los Frau Polauke. Auf in dein neues Leben.“

Kurze Zeit später öffnete Anna zögerlich die Wohnungstür. Sofort drang leise Weihnachtsmusik und ein ziemliches Stimmengewirr zu ihr herauf, welches gerade durch eine tiefes, alles übertönendes Lachen durchbrochen wurde. Das hört sich so an, als würden sie sich wohlfühlen, dachte Anna erleichtert, und versuchte ihre Nervosität zurück zu drängen. Einen Schritt nach dem anderen Anna, und das Atmen nicht vergessen, dachte sie konzentriert, als sie mit ihren High-Heels die Treppe herunter stolzierte. Sie fühlte sich ein wenig wackelig, was zum einen an ihren weichen Knien lag, und zum anderen durch ihr nicht ganz alltägliches Schuhwerk verstärkt wurde. Auf halber Treppe blieb Anna für einen Moment stehen, um sich einen kurzen Überblick zu verschaffen, aber das hätte sie besser lassen sollen, denn da unten waren wirklich, wirklich viele Leute, und Annas Angst sich in irgendeiner Weise vor der kompletten Belegschaft von Lanford zu blamieren, wuchs mit jeder Sekunde. Da waren sie also wieder, ihre Begleiter Schüchternheit und mangelndes Selbstbewusstsein, die ihr in den vergangenen Jahren immer wieder ein Bein gestellt hatten.
Aber da wurde sie schon aus ihren Gedanken gerissen, da sie ein etwas älterer Herr mit kahl rasiertem Kopf ansprach, der am Fuße der Treppe stand, und sie auf selbiger entdeckt hatte. „Na wenn das mal nicht Anna Polauke ist.“, dröhnte seine Stimme tief zu ihr herauf und Anna schaute erschrocken in die leuchtenden Augen, des, für sein Alter, wirklich gut aussehenden Mannes. Ob das Bruno Lanford ist? fragte sie sich sofort, und fand ihn auf Anhieb erst einmal sympathisch. Sie lächelte verlegen und setzte ihren Weg die Treppe herunter fort, immer bemüht möglichst selbstsicher zu wirken, was bei ihrer Nervosität keine leichte Aufgabe war. Sie war froh, als sie unten angekommen war, und ehe sie sich versah, bot der Mann ihr die Hand, und führte sie galant um sich herum, um schließlich einen Schritt zurückzutreten und sie zu betrachten. „Und da ist ja gleich noch eines ihrer wunderbaren Werke.“ Er zog anerkennend die Brauen in die Höhe. „Für eine Autodidaktin eine bewundernswerte Leistung. Ich freue mich wirklich auf unsere Zusammenarbeit.“ Anna war völlig überrumpelt. Mit solch einer Begrüßung hatte sie nun wirklich nicht gerechnet, und das Beste daran war, dass sie gar nichts sagen musste, zumindest bis jetzt. Aber dann drangen seine Worte bis zu ihr durch, und sie legte mit irritiertem Blick den Kopf schief. „Warum sagten sie, noch eines meiner Kleider?“ fragte sie verwirrt.
In diesem Moment trat Tom, der erst einige Minuten zuvor gekommen war, durch den Vorhang des Sanitär- und Waschbereichs hervor, und erblickte sogleich die Blondine, die ihm den Rücken zu drehte. Anna! schoss es ihm sofort durch den Kopf. Er war erstarrt stehen geblieben und musterte die junge Dame einen Moment, als er auch schon begann innerlich die Augen zu verdrehen. Wie weit ist es schon mit mir gekommen, wenn ich plötzlich hinter jeder blonden Frau Anna vermute? fragte er sich genervt, und außerdem schien sie mir nicht der Typ für Cocktail-Kleid und High-Heels zu sein, versuchte er sich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Ein Gefühl von nagender Enttäuschung blieb aber zurück, was ihn erneut innerlich knurren ließ, denn dieses Gefühlswirrwarr zerrte an seinem zur Zeit ziemlich labilen Nervenkostüm. Er nahm seinen Weg wieder auf, denn offenbar war das dort vor ihm seine neue Angestellte. Und als Geschäftsführer war es wohl seine Pflicht, sie willkommen zu heißen, auch wenn er gerade gar keine Lust auf neue Bekanntschaften hatte, schon gar nicht, wenn sie ihn sogleich an seinen vermeintlichen Fehltritt erinnerten. Als er gerade an seinen Vater und die Dame herantreten wollte, schoss seine kleine Schwester an ihm vorbei und schnitt ihm den Weg ab, und so blieb er erneut wie angewurzelt stehen.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Sa Jan 19 2013, 15:21

Kathalein,
da komme ich seit Monaten wieder dazu eine FF zu lesen und dann hänge ich irgendwie bis 03:00 an deiner wunderschönen Kurz-FF Embarassed
Irgendwie muss ja mal wieder Inspiration reinkommen, ne? Smile
Schließlich sollte es ja auch mal bei mir weitergehen Evil or Very Mad
Mach ganz schnell weiter, ja? Ich will weiterlesen, die macht mehr als süchtig super
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Jan 20 2013, 10:20

Hey Jule, ich freu mich

Ja, meine Kurz-FF wächst und wächst. Ich weiß auch nich, manchmal verselbständigt sich so eine Story einfach. Aber es ist total schön, mal wieder regelmäßig Rückmeldungen zu bekommen.
Und gleich geht es schon weiter, für die Suchtis
LG, Katha

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BeitragThema: "20"   So Jan 20 2013, 10:21

Für alle Suchtis!!!!
Auch wenn gestern wenig Reaktion von euch gekommen ist, glaube ich zu wissen, dass ihr neugierig seid wie es weiter geht. Und da es gerade so ein In-die-Decke-kuschel-Wetter ist, will ich mal nicht so sein, und euch gleich erzählen wie es in der Else weitergeht.
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„Hey Anna, wenn ich gewusst hätte, dass du das bist…“ Isabella fiel Anna um den Hals, und Anna stand nun völlig verwirrt da, und ließ die Begrüßung über sich ergehen, während es in ihrem Kopf ratterte. „Ich habe es erst kapiert, als Papa das Kleid erkannt hat, das ich dir abgekauft habe.“ Sie schaute stolz an sich herab. „Sieht super aus, oder?“ Anna nickte verwirrt, nachdem sie einen Blick auf Isabellas Outfit geworfen hatte, und dann sah sie von ihrer Bekannten zu dem netten Herrn neben ihr und wieder zurück, und stammelte schließlich. „Das heißt, du bist …“ sprach sie Isa an, und wurde Gott sei Dank sofort von ihr aufgeklärt. „Darf ich vorstellen? Das hier, …“ dabei zeigte die Brünette gespielt ehrerbietig auf ihren Vater, „ist Bruno Lanford, wie er leibt und lebt. Und, … ich bin seine Tochter.“ Anna sah in die strahlenden Gesichter des Lanford-Paares, das ihr Arm in Arm gegenüber stand, als sie plötzlich ein Gedanken durchfuhr, der sie vor Schreck einen Schritt rückwärts taumeln ließ.
„Das heißt ja, dass Tom … Er ist der Tom Lanford, der Geschäftsführer … und ab sofort mein Chef.“ Sie riss sich noch einen Moment zusammen und gab Bruno Lanford höflich die Hand. „Anna Polauke, … ich freue mich…“ stammelte sie, doch dann konnte sie sich nicht länger zusammenreißen, zu erschlagen war sie von der neuen Erkenntnis, die ihre Welt gefährlich ins Wanken brachte. „Entschuldigen Sie … , nur einen Moment“ stotterte sie gerade noch dahin, bevor sie sich umdrehte um davon zu stürmen. Aber statt der Weite, die sie zu finden hoffte, rannte sie sofort in die Arme einer Person, die direkt hinter ihr gestanden hatte.
Diese Person war Tom, der die Sätze seiner Schwester ebenso verwirrt und ungläubig verfolgt hatte, wie Anna. Erst als Anna verlegen zu stottern begonnen hatte, war ein kurzes Schmunzeln um seine Lippen zu erkennen gewesen, das mit einem gedanklichen Ja, so kenn ich dich, verknüpft war. Aber jetzt fühlte er sich gerade als habe er ein Dejavu. Wieder einmal hielt er Anna im Arm, weil sie ihm entgegengestürzt war, aber hatte er die letzten Male doch wenigstens intuitiv reagiert, war er dieses Mal viel zu geschockt, um irgendetwas zu tun oder zu sagen.
Anna schüttelte nach dem Aufprall kurz den Kopf. Sie war gegen eine breite Männerbrust gestoßen, soviel war ihr klar, und wieder einmal schoss ihr vor Verlegenheit die Röte ins Gesicht. Warum passiert mir das immer wieder? fragte sie sich genervt, und als sie gerade den Kopf heben wollte, um sich zu entschuldigen, stieg ihr der Duft des herben Männerparfüms in die Nase, der den Mann umhüllte, und es keimte eine Ahnung in ihr, wen sie da gerade mal wieder angerempelt hatte. Es gab scheinbar Dinge, die änderten sich nie. „Entschuldigung,“ sagte sie leise, während sie mit bangem Blick den Kopf hob. Wie befürchtet, schaute sie sogleich in die wunderschönen Augen , die sie seit ihrer letzten Begegnung nicht mehr losgelassen hatten. Nur lag diese mal eine Verwirrung darin, die ihr das Gefühl vermittelten in ihr eigenes Spiegelbild zu schauen.
Tom war hin und her gerissen wie er reagieren sollte. Eigentlich wäre es, bedingt durch sein aktiviertes Abwehrsystem, typisch gewesen, wenn er sich hinter seine Position des Geschäftsführers zurück gezogen, und sie höflich siezend in der Firma willkommen geheißen hätte, aber da Isabella, die ja wusste, dass sie sich kannten, kaum zwei Schritte von ihm entfernt stand, konnte er seine Bekanntschaft mit Anna wohl nicht leugnen. Ein kleines, eher verlegenes Lächeln zuckte schließlich um seine Lippen. „Hallo“ begrüßte er sie leise, und so gar nicht in Geschäftsführermanier, und Anna starrte ihn weiterhin an, als wäre er ein Außerirdischer. Er ist es tatsächlich. ...Und was jetzt? Das ist nicht das Wiedersehen, das ich mir gewünscht habe..., ging es ihr durch den Kopf, und nach einigen weiteren Gedanken schaffte sie es zumindest den Mund auf zu machen und ebenfalls "Hallo" zu sagen. Jedes weitere Wort, blieb ihr bei geöffnetem Mund im Halse stecken, während sie realisierte, dass Tom sie immer noch festhielt. Sie war froh als Tom die Stille erneut durchbrach. „Du bist also …“ Sie nickte schnell, und führte den Satz zu Ende, der in Toms Kopf schon lange mit einem, die Frau die mich seit Tagen verfolgt, beendet war. „Anna Polauke. … " Sie beugte sich noch ein Stück näher zu ihm und flüsterte fast, "ähm, und du kannst mich jetzt loslassen. Ich falle nicht um, versprochen.“ Sie lächelte ihn verlegen an, als er auch schon hektisch seine Hände von ihren Armen nahm. Sie sahen sich tief in die Augen und erneut breitete sich eine Stille zwischen den beiden aus, die sie gefangen nahm, und sie ihre Umwelt für einen Moment völlig vergessen ließ. Und so waren ihre Empfindungen der absoluten Ruhe auch ein riesiger Trugschluss, denn als Anna und Tom endlich ihren Blickkontakt abbrachen, und sich damit aus ihrer gemeinsamen Parallelwelt entrissen, realisierten sie, dass scheinbar die gesamte Lanford-Belegschaft zu ihnen schaute und im Gleichklang ein Wort rief, dessen Bedeutung sie beide erst einmal gar nicht erfassen konnten. „Küssen, Küssen, Küssen …“ hallte es durch die Goldelse, und nach einem kurzen verwirrten Blick über die Gäste hinweg, trafen sich ihre Blicke wieder. Beide zuckten ratlos und völlig perplex die Schultern. Warum sollten sie sich küssen? Anna wäre am liebsten im Erdboden versunken, und Tom machte mit seinem Blick seinem Griesgram-Image alle Ehre, drückte er doch aus, dass er seine Angestellten am liebsten alle vor die Tür gesetzt hätte. Für Tom und Anna war dieses Wort mit Erinnerungen verknüpft, die sich mit der aktuellen Situation einfach nicht kombinieren ließen, und daher rafften sie auch nicht, was die Frauen und Männer von ihnen wollten. Bis Isabella irgendwann dazwischen rief. „Mann, seid ihr schwer von Begriff! Ihr steht genau unter einem Mistelzweig." Annas und auch Toms Gesicht schossen in die Höhe. Oh nein, der polauksche Mistelzweig, wie konnte ich den vergessen?, ging es Anna durch den Kopf, während Tom sofort abwehrend das Gesicht verzog und leise fluchte, „Schon wieder so ein Schwachsinns-Weihnachtsbrauch“. Aber die umstehenden Menschen, blieben in ihrer Forderung unerbittlich, also beugte sich Tom schließlich mit wild schlagendem Herzen zu Anna hinab und schaute ihr dabei in die Augen, die ihn ängstlich fixierten. Als Tom plötzlich Anna nackt und in völlig anderer Pose vor seinem inneren Auge aufblitzen sah, zuckte er zusammen und hielt inne. Dann gab er Anna schnell einen Kuss auf die Wange und richtete sich wieder auf, während ein enttäuschtes Raunen durch die Menge ging, und einzig Anna erleichtert die Luft ausstieß. Es wurden einzelne Stimmen hörbar. „Das bringt Unglück!“ und „Das war doch kein Kuss!“ war zu vernehmen und auch Isabella musste noch ihren Kommentar abgeben, der ihr einen bitterbösen Blick ihres Bruders, dafür aber ein erheitertes Lachen ihrer Kollegen und Kolleginnen einbrachte. „Huihui Tom, da bist du ja richtig aus dir rausgegangen.“ Tom drehte sich zu seinen Angestellten und hoffte, sich endlich aus dieser unangenehmen Situation befeien zu können, fühlte er sich doch selbst gerade wie auf frischer Tat ertappt. „Können wir jetzt weiter feiern? Vielleicht finden sich ja noch andere Personen, die gerne mal wollen?" Er trat einen Schritt beiseite und zeigte hinauf. "Ich für meinen Teil hätte gerne was zu trinken.“ Damit drehte er sich, nach einem kurzen Blick auf Anna um, und ging zur Theke. Was ein Scheiß, ging es ihm durch den Kopf, während er sich mit dem Glas Champagner, das er von einem Tablett genommen hatte, wieder in den Raum zurückdrehte, und versucht unauffällig nach Anna Ausschau hielt. Aber sie war weg, wie vom Erdboden verschluckt, und nachdem Tom sich damit abgefunden hatte, dachte er nur. Das ist auch besser so, am besten zerreiß ich den Vertrag, und wir suchen uns eine andere Designerin. Wird ja wohl nicht so schwer sein.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Jan 20 2013, 15:46

Oooooooooohhhhhh ... wie schön. Was für eine Spannung und dann dieser Zusammenstoß und schließlich die Offenbarung. Kein Wunder, dass beide recht schockiert waren, wussten sie beide doch recht wenig voneinander. Dass Tom so reagiert, kann ich schon nachvollziehen ... vor der ganzen Belegschaft, gehts noch peinlicher Aber gut, die beiden werden das schon irgendwie regeln. Vielleicht findet sich an diesem Abend ja noch die Gelegenheit zu einem klärenden Gespräch. Oder aber tom säuft sich die Birne voll und ...

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie verrückt. Mach bitte ganz schnell weiter, meine liebste Katha. Ich bin süchtig nach dieser FF.

LG, Mini

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um zu sich selbst zu finden.“
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Jan 20 2013, 19:08

Jajaaa ... was wäre die Welt nur ohne den Mistelzweigbrauch!? Smile Cool

Ach Kati sooo tolle Teile. Ich kann mir gut vorstellen wie nervös die arme war und ebenso wie hübsch Anna ausgesehen haben muss! Haaach. *-*
(By the way - hast du dir das Kleid selber ausgedacht oder existiert es!?Smile)

Und Tom bekommt von mir einen auf den Deckel wenn er nochmal an einen solchen Gedanken denken sollte!!! No Twisted Evil

Ich freue mich soooo riesig auf den weiteren Ablauf der Weihnachtsfeier ... wäre es möglich heute noch einen weiteren Teil zu posten, BIIIITTEEEE,BIIIIIIIITTTEEEEE!? *densüßestendackelblickderweltaufgesetzt* Embarassed

GlG
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Jan 20 2013, 20:41

@ Mini:
Kein Wunder, dass beide recht schockiert waren, wussten sie beide doch recht wenig voneinander.

So siehts aus. Sie sind wohl Beide aus allen Wolken gefallen, wobei sich Anna bei ihren Recherchen über Lanford natürlich ein bisschen mehr hätte anstrengen können, aber der nicht nach Publicity suchende Tom, war wohl spontan nirgends abeglichtet. Was ein Glück für meine Story Wink

Ich bin süchtig nach dieser FF.

So, so, habe ich doch richtig vermutet, mein Suchti. Aber weißt du was, wen solls wundern, gibt es ja auch wenig bis keine Alternativen zur Zeit. Razz


@ Butterfly

Jajaaa ... was wäre die Welt nur ohne den Mistelzweigbrauch!?

Ich muss ja gestehen, dass ich persönlich noch keine Erfahrung damit gesammelt habe, aber für so ne Story, ist der doch Gold wert, oder? Smile

Anna sieht bestimmt toll aus, (das Kleid genau so gibt es nicht, aber so was ähnliches habe ich neulich gesehen, und fand es sehr nett. Wink
Und Tom. Ja, ich glaube der Gute ist einfach ein bisschen überfordert. Mal sehen, wie er damit umgeht?

*densüßestendackelblickderweltaufgesetzt*

Na, wer könnte dem wohl wiederstehen, obwohl ich deine Augen ja nicht kenne. Embarassed
Aber ich kann ja mal schaun was sich machen lässt. Wink


Liebe Grüße an euch zwei. Schön, dass es euch gibt! Embarassed super
Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Jan 20 2013, 23:34

Yaajj ... der Dackelblick geht immer! Smile

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Jan 21 2013, 09:16

Sorry Ani,
ich habs versucht, aber es wurde später und später... Und da heute um halb 6 die Nacht vorbei war, habe ich irgendwann aufgegeben. Embarassed
Aber spätestens heute Abend, versprochen.
LG von katha

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BeitragThema: "21"   Mo Jan 21 2013, 17:21

Okay, hier also die Fortsetzung, die es gestern nicht mehr gegeben hat Embarassed
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Sofort nachdem Tom sich von Anna abgewendet hatte, war auch sie von diesem unangenehmen Ort unter dem Mistelzweig geflohen, und in den schützenden Küchenbereich der Else gegangen. Gott sei Dank war sie hier Zuhause und konnte sich aus den öffentlichen Bereichen, in denen ja immer irgendjemand vorbei kam, den man gerade nicht gebrauchen konnte, zurückziehen. Sie brauchte nämlich dringend einen Moment, um die neuen Fakten, und diese gerade erlebte oberaus peinliche Situation zu verkraften, bevor sie wieder dort hinaus gehen würde. Sie blickte sich suchend nach ihrer Freundin um, denn am liebsten hätte sie Paloma sofort alles erzählt, aber die war so beschäftigt, dass sie ihr lediglich einen entschuldigenden „Geht es dir gut? Ich kann leider gerade nicht“- Blick durch die Durchreiche zuwarf, und auch schon wieder verschwunden war. Lediglich Armin, der Susanne fahrig dabei half, das Essen auf die Tabletts zu verteilen um das Buffet aufzufüllen hatte mal wieder ein paar nette Worte für sie parat. „Was stehst du denn hier im Weg rum? Hast du etwa schon genug, von deiner Zukunft? Oder haben die schon genug von dir?“ Anna verdrehte genervt die Augen, und dachte. Das ist wie vom Regen in die Traufe zu kommen, ist ja ganz wunderbar.
Also verließ sie die Küche wieder, und ließ sich, um sich noch ein paar Minuten zum Sammeln zu gönnen, zumindest noch ein wenig Wasser über ihre Hände laufen, bevor sie vorsichtig durch den Vorhang lugte. Ich muss da jetzt durch, … und ich werde das schaffen, versuchte sie sich selbst zu pushen. Als erstes fiel ihr Tom auf, der mit dem Rücken zu ihr an der Theke stand, aber das war ihr gerade relativ egal. Sollte er doch machen was er wollte. Sie suchte verzweifelt nach Isabella. Sie war die Einzige, die sie kannte, und mit der sie normal reden konnte. An sie würde sie sich ranhängen. Das war der Plan, den sie gerade gefasst hatte. Oh, da ist sie ja, ging es Anna erleichtert durch den Kopf, als sie Toms Schwester am anderen Ende des Raumes entdeckte, und schön weit weg von Tom, noch besser. Sie trat also erhobenen Hauptes in den Gastraum und steuerte geradewegs, ohne nach links oder rechts zu schauen, auf die Brünette zu, die sie auch sogleich freudig in Empfang nahm.
Tom, der sich von seinem Thekenplatz nicht mehr wegbewegt hatte, fiel Anna natürlich sofort auf, als sie an ihm vorbei ging, und er musterte sie von oben bis unten. Sie sieht sieht bezaubernd aus, waberte ein Gedanke durch seinen Kopf, ehe er ihn verhindern konnte, und ebenso gesellte sich ungefragt der Wunsch hinzu, sich zu ihr zu gesellen, um sie aus der Nähe betrachten und mit ihr reden zu können. Aber erschrocken, von seinen Gedanken und Gefühlen, übernahm Tom wieder die Kontrolle über sich, und drängte alle ungebetenen Gäste in die Besenkammer seines Hirns, wo sie hoffentlich an ihrem eigenen Muff ersticken würden. Nix da. Sie wird für mich arbeiten, das ändert einfach alles, verdeutlichte er sich die Situation und beschloss, ihr den Rest des Abends aus dem Weg zu gehen, während aus den tiefen der Besenkammer ein leises Kichern zu hören war. Schaffst du das auch, wenn du sie dann demnächst jeden Tag zu sehen bekommst und mit ihr zusammen arbeiten musst? Das zweite Mal überlegte Tom, ob man das Unvermeidliche nicht noch irgendwie aufhalten könnte, aber 1. würde sein Vater unter keinen Umständen von Anna ablassen, und 2. lag der Vertrag ja bereits von ihm unterschrieben in ihren Händen, na ja, zumindest irgendwo in diesem Haus . Also blieb ihm wohl nichts außer der Vermeidungstaktik. Er warf noch einen letzten verdrossenen Blick in Annas Richtung, die bei seiner Schwester stand, und sich offensichtlich bestens amüsierte, ehe er sich von der Theke löste um ein wenig langweilige Konversation zu betreiben. Die Menschen, mit denen er vielleicht auch einen netten Abend hätte verbringen können, wurden ja leider von ihr mit Beschlag belegt.
Anna und Isabella hatten sofort begonnen munter vor sich hin zu plaudern, und nur kurze Zeit später hatte Isabella der Neuen, auch schon verschiedenste Leute vorgestellt , mit denen sie in Zukunft zu tun haben würde. Nach und nach entspannte sich Anna und genoss den Abend sogar ein wenig. Einige ihrer zukünftigen Kollegen waren wirklich total nett, oder zumindest interessant. So wie der skurrile Virgin, der quietschte wie ein Mädchen, und Bruno hinterher hechelte, wie ein Hush Puppie, oder Enrique, ein wirklich gut aussehender Typ, der einen recht trockenen Humor zu haben schien, und sie sogleich in ein Gespräch verwickelte. Einzig eine junge Frau, Carla Rhonstedt hieß sie, war ihr irgendwie unangenehm, aber Isa hatte sie auch schon vorgewarnt. Carla hatte Anna als erstes mal einer sehtechnischen Leibesvisitation unterzogen, was Anna schon mal ein sehr ungutes Gefühl vermittelte, und als sie ihr dann auch noch mehr als deutlich zeigte, dass sie ihr Äußeres, als was ziemlich Gewöhnliches hielt, hatte Anna schon genug gesehen. Aber um das noch zu übertrumpfen, gab ihr die junge Frau dann auch noch auf so eine überaus freundliche Art die Hand zur Begrüßung, das Anna das Gefühl hatte, sie müsse ihr gleich vor die Füße kotzen. So eine schlechte Schauspielerin hatte sie selten vor sich stehen gehabt. Es schüttelte sie innerlich bei soviel Falschheit, dumm war nur, dass ausgerechnet diese Frau eine der Spitzendesignerinnen der Firma war.
Aber insgesamt war Anna erstaunt, wie leicht es ihr mit Isabellas Hilfe fiel, Kontakte zu knüpfen und so langsam keimte leiser Optimismus in ihr auf, dass sie die neue Situation, trotz des Tatbestandes, dass es Tom Lanford gab, meistern könne.
Dann wird er halt mein Chef. Er ist ja schließlich nicht der einzige Mensch in seiner Firma, dachte sie trotzig, während sie wieder einmal versuchte ihn in der Menge auszumachen um ihn verstohlen zu beobachten. Und zum wiederholten Male fand sie ihn in der Nähe der Treppe, was sie veranlasste sich zu fragen, ob es wohl Zufall oder Absicht sei, dass er sich den ganzen Abend am anderen Ende des Raumes aufhielt. Sie konnte ihn einfach nicht einschätzen, dazu kannte sie ihn zu wenig. Er stand mit neutralem Gesichtsausdruck neben einem ziemlich langweiligen Anzugträger als plötzlich diese Designerin, Carla Rhonstedt, an ihn herantrat, und ziemlich offensichtlich flirtend ihre Hand auf seine Schulter legte. Anna musste ja zugeben, dass sie gut aussah, aber ansonsten war sie einfach nur widerlich. Wie konnte sie sich nur so an Tom ran machen? Ihre ja sofort empfundene Skepsis dieser Frau gegenüber schwoll sogleich zu einer sehr deutlichen Antipathie heran, und Anna dachte nur, die hätte wohl kein Problem damit mit ihrem Chef in die Kiste zu steigen. Aber mit leichter Genugtuung beobachtete sie, wie Tom sie zwar verhalten anlächelte, sich aber sogleich ein Stück zurückzog um sich dieser, wie er wohl fand, viel zu intimen Situation zu entziehen. Anna war sich mittlerweile ziemlich sicher, dass er den Abend nicht besonders amüsant fand. Er redete zwar hier mit dem einen und dort mit jemand anderem, aber irgendwie wirkte er ziemlich ernst und angespannt, ganz anders, als sie ihn von ihrem gemeinsamen Abend in Erinnerung hatte. Fast tat er ihr ein bisschen leid, aber sofort pfiff sie ihren emotionalen Seelenquatsch zurück. Spinnst du eigentlich. Es ist doch seine Entscheidung, wie er den Abend verbringen will, und wenn er sich lieber langweilt, anstatt hier her zu kommen, wo die Menschen Spaß haben, soll er das doch machen. Oder ist er vielleicht der Meinung, dass er sich mit Fußvolk nicht abgeben darf? Anna beobachtete, wie Tom seine Augen suchend über die Menge streifen ließ, und registrierte zufrieden, dass er die Unterhaltung mit Frau Rhonstedt offenbar nicht so fesselnd fand, wie diese es gerne gehabt hätte. Ein hämisches Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht, als sich plötzlich ihre Blicke trafen. Das Grinsen fiel sofort in sich zusammen und sie senkte schnell die Augen, ... aber nur um sie einige Sekunden später wieder zurück schweifen zu lassen und festzustellen, dass sie ganz augenscheinlich beobachtet wurde. Annas Herz begann den Laufschritt einzulegen und für Anna schien die Welt einen Moment still zu stehen. Aber dieses mal wendete Tom seinen Blick ab und Anna kam erschrocken wieder in die Realität zurück, denn sie spürte, dass ihr Gesicht glühte und ihr Herz raste. Verdammt, ignorier ihn doch einfach, scheinbar umgibt er sich ja wirklich nicht mit uns Normalos, zischte sie sich innerlich zu, und drehte sich entschlossen zu Enrique, Isabella und Virgin um, die sich gerade über irgendetwas kaputt lachten. Eigentlich kann man hier ja auch nicht von Fußvolk sprechen. Immerhin ist Isa seine Schwester, Virgin, der Assistent des Kreativ-Chefs, und Enrique der Marketingleiter. Ob es doch an mir liegt, dass er sich von hier fern hält? Anna wusste nicht, ob sie sich über diese Vermutung freuen sollte, oder sie noch deprimierender fand. Einerseits würde es ja bedeuten, dass sie ihm zumindest nicht so egal war, dass er gar nicht über sie nachdachte, aber andererseits … . Entschlossen schüttelte sie ihre trüben Gedanken aus dem Kopf und ließ sich von Enrique darüber aufklären, was so witzig war.

Erst als sich die ersten Angestellten bereits verabschiedet hatten, scannte Anna erneut den Raum. Sie stand alleine an einem Stehtisch und hing ihren Gedanken nach, da Isabella, mit der sie sich gerade angeregt unterhalten hatte, zur Toilette gegangen war. Sie freute sich auf ihren Arbeitsbeginn und ihren neuen Job, wenn da nur nicht, das Problem mit Tom wäre. Ihre Suche nach seiner Person war erfolglos geblieben. Ob er wohl schon gegangen ist? fragte sie sich, und ein enttäuschtes Grummeln in ihrem Bauch, vermittelte ihr spontan die Erkenntnis, dass sie sich den ganzen Abend etwas vorgemacht hatte. Sie hatte sich versucht einzureden, dass es gut war, dass er nicht in ihre Nähe gekommen war, aber es war gelogen. Sie war nicht froh darüber, außer bei ihrer peinlichen Begrüßung kein weiteres Wort mehr mit ihm gesprochen zu haben. Denn auch wenn sie völlig verunsichert war, wie sie mit der Situation, dass sie ein kurzes Stelldichein mit ihrem künftigen Chef gehabt hatte, umgehen sollte, fühlte sie sich nach wie vor zu ihm hingezogen. Sie nippte an ihrem Rotweinglas und schüttelte wehmütig den Kopf, als sie daran dachte, wie oft sie jetzt schon unfreiwillig in seinen Armen gelandet war. Bin ich einfach zu tollpatschig, oder ist das ein Zeichen? fragte sie sich, während sie den Wein beobachtete, den sie langsam im Glas kreisen ließ. Und bei dem Anblick fiel ihr ein, dass sie ja sogar schon Brüderschaft getrunken hatten. Eine ihrer ständigen Fragen, die sie, seit der Offenbarung, dass Tom und Tom Lanford ein und dieselbe Person waren, beschäftigte, war also quasi gelöst. Sie würde ihn duzen, schließlich hatte er es so gewollt. Bei der Erinnerung daran, wie aufgeregt sie bei dieser Verbrüderung gewesen war, musste sie über sich selbst lächeln, und spontan fingen ihre Lippen an zu kribbeln, als sie an die sanfte Berührung des kurzen Kusses dachte.
Isabella war unbemerkt an sie herangetreten, und beobachtete Anna noch einen Moment. „Na, wovon träumst du denn gerade? Von deiner künftigen Designer-Karriere, oder von einem umwerfenden Mann?“ fragte sie amüsiert, und als sie die verlegene Reaktion von Anna registrierte, zuckten ihre Augenbrauen wissend in die Höhe. „Ertappt, … und ich würde vermuten es geht um einen Mann.“ Anna schaute sie verwirrt an, steht das etwa auf meiner Stirn geschrieben?, fragte sie sich, bevor sie, nach einem ablenkenden Thema suchend, durch den Raum blickte. Die Anzahl der anwesenden Gäste war mittlerweile sehr überschaubar geworden, so dass sie schnell bei den beiden Männern hängen blieb, die gemeinsam an der Theke lehnten, und sich scheinbar dem gemeinsamen Kaffesatzlesen im Rotwein-Glas widmeten. Zumindest schauten sie mit weinseligen Gesichtern in ihre Gläser und schienen sich intime Geheimnisse anzuvertrauen. Ein seltsames Paar, ging es Anna durch den Kopf, als sie die beiden genauer betrachtete. Und genau in diesem Moment hob Tom sein Glas in die Höhe um einen Schluck zu trinken. Sein Blick traf auf Annas, und wieder geriet Annas Herz aus dem Takt. Erwischt, so ein Mist. Jetzt hör endlich auf zu glotzen, ermahnte sie sich, und wendete schnell ihren Kopf ab, um ihn nicht zu auffällig anzustarren. Sie sehnte sich nach dem Typen, sie konnte es einfach nicht verleugnen. „Sind die beiden befreundet?“ fragte sie Isabella und warf einen erneuten Blick in Richtung Theke. Isabella folgte ihrer Frage, und begann zu grinsen. „Warum fragst du?“ Anna zuckte die Schultern. „Sie sehen sehr vertraut aus … , obwohl sie sehr unterschiedlich wirken. … Enrique ist so offen und lustig, und Tom …“ „ist so undurchsichtig und miesepetrig.“ führte Isa Annas in der Luft hängen gebliebenen Satz zuende. Anna schaute irritiert auf. „Na ja, undurchsichtig schon, aber miesepetrig?, … er kann ja auch anders.“ Jetzt war es an der jungen Lanford den Mund offen stehen zu lassen. „Was hast du da gerade gesagt? Er kann ja auch anders? So was hat schon lange keiner mehr über meinen lieben Bruder gesagt. … Ihr hattet scheinbar wirklich einen netten Abend zusammen.“ Anna erschrak. Hatte sie das eben laut ausgesprochen? Eigentlich waren es doch eher Gedanken gewesen. Aber was sollte sie es leugnen. Sie hatte sich in seiner Gesellschaf wohl gefühlt, mehr als das, wenn sie ehrlich war, auch wenn die Erinnerungen die weniger unterhaltsamen Momente wohl ein wenig geschönt hatten. „Ja, wir haben uns gut unterhalten, ... und hatten halt Spaß.“ bestätigte Anna knapp. „Hat Tom sich denn seit dem noch mal gemeldet?“ fragte Isabella neugierig, aber Anna schüttelte den Kopf, und versuchte ihre Enttäuschung darüber zu überspielen, indem sie sagte. „Ist wohl auch besser so. Schließlich ist er nun mein Chef.“ Isa beugte sich aufgebracht zu ihrer neuen Freundin und schüttelte unverständig den Kopf. „Na und? Und deshalb darf man nicht mit ihm befreundet sein, oder was?“ Anna wich ein Stück zurück, bei der Heftigkeit, die Isa da an den Tag legte. „Na ja, irgendwie ist das schon eine komische Situation,“ versuchte sie sich zu rechtfertigen. Aber die Brünette stieß nur angenervt die Luft aus. „Mein Gott, du stellst dich mal an. Wir kennen uns doch auch und du redest mit mir, obwohl ich eine Lanford bin.“ Sie machte betonende Häkchen in die Luft um das Wort Lanford sarkastisch hervorzuheben. Du bist auch nicht mein Chef, und vor allem hatte ich mit dir auch keinen Sex, ging es Anna durch den Kopf, ehe sie beschloss den Abend an diesem Punkt langsam zu beenden, denn das aufgekommene Thema wurde ihr gerade viel zu heiß. „Ja vielleicht hast du recht.“, beschwichtigte Anna die jüngste Lanford mit einem versöhnlichen Lächeln. Dann leerte sie ihr Glas und verbaschiedete sich schnell „Ich werde mal nach oben gehen, ich bin schon ganz schön müde.“

Als sie den Gastraum durchquerte, sah sie gerade Paloma hinter die Theke treten. Sie stellte eine neue Flasche Wein vor Tom und Enrique ab, bevor sie sich ein Handtuch zum Polieren der Gläser schnappte. Anna hätte sich gerne zu ihr gesellt, und sie über die neuen Entwicklungen aufgeklärt, aber Tom war einfach zu nah dran, als dass sie mit ihrer Freundin hätte reden können. So ein Mist, dachte sie enttäuscht, aber ich sollte mich zumindest noch verabschieden. Also ging sie, ohne die beiden Männer, die sich gerade ihre Gläser füllten, zu beachten, zu Paloma hinter die Theke und nahm sie kurz in den Arm. „Ich geh mal hoch. Vielleicht komme ich gleich nochmal runter. Die restlichen Gäste werden ja sicherlich bald verschwinden.“ Paloma sah sie prüfend an. „Ist was passiert? Lief doch ganz gut, oder ist mein Eindruck falsch?“ flüsterte sie leise. Anna zog die Brauen hoch und wiegte mit zweifelndem Blick den Kopf hin und her. Paloma registrierte das mit Verwunderung. „Okaayyyy, da gibt es also was zu erzählen … . Na dann, bis gleich. Ich bin noch länger hier.“ Sie grinste neugierig, und Anna nickte. Sie drehte sich um, und warf ein kurzes „Gute Nacht“ in die Richtung von Tom und Enrique. Der Marketing-Chef grinste sie selig an, und sagte draufgängerisch wie er war. „Anna, wir sehen uns. Spätestens nächstes Jahr!“. Anna nickte wissend, denn sein Blick war ziemlich rotweingeschwängert, und sein Versuch ihr verführerisch zuzuzwinkern wirkte eher wie eine Parodie. Und dann sah sie kurz zu Tom, der sie schon offensichtlich wieder einmal beobachtet hatte, und spontan machte sich diese dämliche Verlegenheit bemerkbar, und sie ärgerte sich über ihre Unsicherheit, aber dieses Mal hielt sie seinem Blick zumindest stand, denn er sah einfach zu gut aus, als dass sie diese Gelegenheit hätte verstreichen lassen können. Und jetzt lächelte er sie sogar für einen Moment an. „Gute Nacht Anna. Schlaf gut.“ sagte er mit seiner tiefen Stimme, die Anna innerlich aufseufzen ließ. Spätestens jetzt schoss ihr die Röte ins Gesicht. „Ja, danke. Sie … äh, du auch, … äh, später natürlich.“ Oh Mann, schon wieder so peinlich. Kannst du nicht mal in ganzen Sätzen sprechen, schimpfte sie mit sich, ignorierte das kleine grinsende Kopfschütteln ihres Gegenübers, und ging schnell an den beiden Männern vorbei zur Treppe.

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Jule<3

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Jan 21 2013, 20:04

Katha, das ist echt geil was du da so schreibst... Aber eines vermisse ich richtig: DIE FORTSETZUNG!!! crying
Mach ganz schnell weiter !!! Smile
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Jan 21 2013, 21:27

Danke für deine kurzen, abe präzisen Worte Jule
Ich befürchte, ich muss dich auf morgen vertrösten, wenn ich nicht langsam mal weiter schreibe, komme ich nämlich bald an den Punkt, an dem ich auf nichts Vorbereitetes zurückgreifen kann, und dann würde es zwischen den Teilen viel länger dauern. Das wollen wir doch alle nicht.

LG, Katha

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Jan 22 2013, 12:01

Ja, ich muss mich Jule anschließen. Wo bleibt bitte die Fortsetzung? Und Tommy, jetzt mach schon hinterher. Jetzt weißt du ja, wo Annielein ist ... Also hopp hopp ...

Ein wunderbarer Teil, meine liebste Katha. Hach, und so laaaang ... aber trotzdem irgendwie zu kurz. Und mein kleines Herzchen klopft immer noch. Das letzte Mal, als ich so aufgeregt war, was neues zu lesen, da hatte ich, glaube ich, ein Harry Potter Buch in der Hand ...


LG, Mini

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Jan 22 2013, 20:44

Wow, Mini ... was ein Kompliment aus deiner Feder. Rolling Eyes
Was soll ich da noch sagen Embarassed

Außer vielleicht....DANKE!!!!! Very Happy

GLG und einen dicken Knutscher,
Katha

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BeitragThema: "22"   Di Jan 22 2013, 21:56

Weil ihr alle so schrecklich lieb zu mir seid.
Hey Butterfly, erwischt. Ich wünsche dir, und natürlich auch allen anderen, viel Spaß beim Lesen.
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Enrique hatte mit seinen Kollegen einen wirklich netten, und auch feuchten Abend verbracht, und alberte gerade mit Virgin herum, der ihn irgendwann anstupste und auf Tom zeigte, der schon seit längerem alleine an der Theke stand, und mehr oder minder interessiert über seine Kollegen hinweg sah. "Guck mal unser Junior, der hat bestimmt ein Schweigegelübte abgelegt. Der steht schon ewig da rum und schaut, als hätte ihn ein Elch geknutscht. Na immerhin trinkt er sich einen, vielleicht tut ihm das ja gut." ... Obwohl, Alkohol verstärkt ja bekanntlich die Emotionen. Nicht, dass er gleich heulend auf dem Boden liegt." Er giggelte belustigt vor sich hin, und Enrique betrachtete Tom nachdenklich. Er hatte sich tatsächlich den ganzen Abend von allem, was man als Spaß hätte bezeichnen können, ferngehalten. Enrique verzog das Gesicht, "Du hast recht. Ich werde mal zu ihm gehen, und aus ihm raus quetschen, welches Elend der Welt gerade mal wieder auf seinen Schultern liegt. Ich könnte wetten, es hört sich an wie eine bekannte Nahrungsmittelfirma." Virgin stutzte einen Moment, und verzog verwirrt sein hübsches Gesicht, ehe er plötzlich laut losprustete und Enrique läpsch auf die Schulter schlug. "Du meinst Fanni, und Pfanni ... . Du nun wieder."

„Na, Lonesame Cowboy? Sinnierst du wieder über die Grausamkeit der Welt?“ war Enrique kurze Zeit später an seinen Freund herangetreten, und Tom schenkte seinen alten Freund, mit dem er im letzten Jahr allerdings wenig zu tun gehabt hatte, einen kurzen ungerührten Blick. „Wie kommst du denn darauf?“ Enrique griff nach der Weinflasche, die auf der Theke stand, und füllte sein Glas wieder auf. „Na ja, du hast den Abend ziemlich einsam verbracht, und siehst aus, als wenn du gerade mal wieder die gesamte Welt verfluchst.“ Er zog wissend die Augenbrauen in die Höhe und musterte Tom mit intensivem Blick. „Ist ja auch alles Mist.“ bestätigte Tom die Vermutung seines Freundes, und der verdrehte genervt die Augen und schüttelte den Kopf. „Das heißt, du widmest dich mal wieder deiner Verzweiflung, dass Fanni dich verlassen hat, und dass Weihnachten ohne sie sowieso nur scheußlich ist.“ Tom sah einen Moment in sein Glas, bevor er einen Schluck trank, und dann antwortete. „Fanni ist mir doch egal. Die kann mich mal.“ Enrique hätte vor Erstaunen fast sein Glas fallen lassen, als sein Kopf erneut zu seinem Freund schoss, die Koordination aber nicht mehr so richtig mitspielen wollte, so dass er einen Moment brauchte, um das Drehen der Welt anzuhalten. Wow, das geht ja mal rund hier, ging es ihm durch den Kopf, ehe er sich dem eigentlichen Thema wieder zuwand. „Kannst du das nochmal wiederholen? … Ich glaube ich hab mich verhört.“ Kopfschüttelnd schaute er kurz in Glas. „Ich wusste gar nicht, dass Alkohol das Gehör beeinträchtigt.“ Tom warf einen schnellen Blick in Enriques skeptisches Gesicht, bevor er wieder vor sich hin starrte und seine Worte wiederholte. Es drängte einfach aus ihm heraus, was wohl ebenso wie Enriques unfreiwillige Karussell-Fahrten mit einem gehörigen Alkohol-Konsum zu erklären war, denn im Normalfall war er eher der verschwiegene Typ. „Fanni kann mich mal.“ Enrique schüttelte nochmal ungläubig den Kopf und murmelte zu sich selbst. „Ich habe mich also doch nicht verhört. Dann ist ja gut, aber … Was ist passiert?“ Diese Frage war nach seiner kurzen Selbstreflektion ganz klar an Tom gerichtet. Der trank teilnahmslos einen weiteren Schluck. „Was soll passiert sein? Ist das so unglaublich, dass sie mir Schnuppe ist?“ Enrique beugte sich ein Stück vor, um Tom ins Gesicht zu schauen. „Ehrlich gesagt, … ja,“ Tom verzog angefressen das Gesicht. Sein Freund war ja heute mal wieder besonders witzig. „Frauen,“ sagte er schließlich deprimiert. Enriques Gesicht erstrahlte. „Wunderbare Wesen, oder?“ Tom schnaubte auf. „Ist doch alles Mist mit den Frauen,“ führte er seine eigene Sichtweise der Dinge aus, die Enriques Variante eher konträr gegenüber stand. „Also,“ der Marketing-Chef ließ seinen Blick hinter die Theke zu Paloma gleiten, die er einen Moment anzüglich musterte, bevor er ihr lächelnd zuzwinkerte. „Mir fällt da schon was ein, was kein Mist ist. Ganz im Gegenteil. Das macht nur mit einer Frau wirklich Spaß,“ grinste er Tom schließlich an, und hatte er jetzt doch mit Absicht Widerspruch provozieren wollen, war er mehr als erstaunt, dass Tom mit einem glückseligen Lächeln auf den Lippen zustimmend nickte. „Stimmt, da gibt es was.“ murmelte er vor sich hin, als er den Anblick von Anna vor seinem inneren Augen genoss. Er schloss kurz die Augen, und atmetet tief durch, bevor seine aufkeimende Sehnsucht ihn übermannen konnte. „Sag mal, hast du eine Frau getroffen? Und ihr hattet schon …“ hörte er plötzlich von seinem Gegenüber. Tom riss erschrocken seine Augen auf, und starrte Enrique an, der belustigt zu kichern begann. Die Reaktion seines Chefs reichte ihm völlig aus. Er versuchte gekonnt sein Glas abzustellen, was aber eher schwierig war, zumindest ohne es sofort zu zerdeppern, und beugte sich dann verschwörerisch zu Tom. „Erzähl, wer ist sie?“ Seine Neugierde war definitiv geweckt. Wäre der Lanford-Spross bei vollem Verstand gewesen, wäre er spätestens jetzt aus der Haut gefahren, hätte seinem Freund eine heftige Ansage erteilt, um ihn anschließend stehen zu lassen. Aber in seiner beschickerten Verfassung blieb er einfach wo er war, und knurrte nur kurz auf. Ganz im Gegenteil, er ließ Enrique sogar weiter an seinen Gedanken teilhaben. „Warum ist das denn nur immer so kompliziert?“, fragte er mehr sich selbst. Aber Enrique hatte zu jeder Frage eine Antwort parat, vor allem wenn es um Frauen ging. „Es ist überhaupt nicht kompliziert, wenn man sich einfach auf sie einlässt. Ich weiß gar nicht, was dein Problem ist.“ Tom wollte sein Glas erneut füllen, aber als er nur ein paar Tropfen aus dem Hals tropfen sah, hob er den Blick und signalisierte der hübschen Bedienung hinter der Theke, dass sie gerne eine neue hätten. Dann hing er noch einen Moment seinen Gedanken nach. Er hatte gerade ganz klar gesagt, dass ihm Fanni egal war, und was das irrsinnigste daran war, es stimmte. Es regte sich nichts in ihm, als er an sie dachte, ganz im Gegensatz dazu, was passierte wenn er Anna erblickte, oder ihr Lachen hinter sich hörte, oder er auch nur an sie dachte. Und wäre er ohne die heutige Begegnung vermutlich mittlerweile soweit gewesen, dass er sie wirklich angerufen hätte, um sie wiederzusehen, war mit dem heutigen Abend alles anders. Sie war seine neue Angestellte. Der Chef mit seiner Angestellten, das ist total unprofessionell … ging es ihm bitter durch den Kopf.
„Kannst du dich noch an die obersten Prinzipien der Führungsarbeit in Unternehmen erinnern? Damals in der Uni… BWL-Vorlesung“, fragte er seinen Freund, der sich gerade an vieles erinnern wollte, aber bestimmt nicht an die Uni. Er versuchte lässig rücklings seine Ellbogen auf die Theke zu hängen, was ihm aber nur ansatzweise gelang. Und als er es endlich geschafft hatte, schaute er Tom stirnrunzelnd an, „Hä? Wo bist du denn jetzt gelandet? Ich dachte, wir reden über Frauen?“ Tom grinste belustigt, über die Verwirrung, die er gerade gestiftet hatte. Na, mal sehen, ob er meinen Gedanken noch folgen kann? So ganz auf der Höhe ist der Gute ja nicht mehr. „Eine der wichtigsten Leitlinien der Personalführung hieß: Trenne Berufliches von Privatem um die Objektivität nicht zu verlieren, oder so ähnlich. Stimmts?“ Enrique hing schräg an der Theke und warf Tom wieder mal einen ziemlich skeptischen Blick zu, der klar machte, dass er ernsthaft an der Zurechnungsfähigkeit seines Freundes zweifelte. Verzweifelt versuchte er den Zusammenhang zwischen Toms Worten und Frauen zu finden, und dann, ganz langsam, hellte sich sein Gesicht auf. Der Groschen war offensichtlich centweise gefallen. „Du meinst, du hast mit einer Angestellten…“ Er drehte sich dem Raum zu und ließ seinen Blick über die noch anwesenden Personen gleiten, bevor er sich entsetzt wieder zurückdrehte. „Doch wohl nicht mit Carla?“ Tom zuckte, wie vom Donner gerührt, zusammen, und sah Enrique jetzt ernsthaft geschockt an. „Carla, wie kommst du denn darauf?“ Enrique musterte sein gegenüber skeptisch. „Na ja, die schlarwenzelt doch schon ewig um dich rum.“ Tom schüttelte angewidert den Kopf. „Du traust mir aber auch alles zu, oder?“ Enrique grinste wissend. „Wieso, sie ist doch durchaus nett anzusehen …“. Tom schüttelte sich bei dem Gedanken daran, mit ihr … . „Das ist richtig, aber so tief werde ich hoffentlich nie sinken,“ sagte er abfällig. „Sie mag ja eine fähige Designerin sein, aber das ist auch das einzig Positive an ihr. Geltungssüchtig, egoistisch und selbstverliebt, ist das was mir zu der einfällt. Das einzige was die an mir interessiert, ist doch, dass ich der Geschäftsführer bin.“ Er verzog verächtlich das Gesicht. „Da kann ich echt drauf verzichten.“ Ganz im Gegensatz zu ihr, dachte er sehnsüchtig. Denn gerade war Anna an ihm vorbei gegangen ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen. Er beobachtete sie verstohlen, während Enrique sich wieder umdrehte, und mit Mühe auf den Hocker neben ihm kletterte. Dieser überlegte einen Moment, was nicht mehr so ganz einfach war, und scheinbar auch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis führte, denn stirnrunzelnd fragte er, „Aber das wissen doch alle … . Und warum denkst du, dass das diese eine Frau nicht interessiert?“ Tom grinste wissend. „Weil sie es nicht weiß.“ Sein Blick ruhte immer noch auf Anna, die nur zwei drei Meter entfernt mit ihrer Freundin tuschelte, und alleine ihr Anblick reichte aus, um ihm ein feines Kribbeln durch den Köper zu schicken. Ob sie von mir spricht? Fragte er sich spontan, und war sich nicht ganz sicher, ob er sich darüber gefreut hätte. Schließlich hatte er sich ihr gegenüber nicht sehr zuvorkommend verhalten. „Zumindest hat sie es bis heute nicht gewusst.“ murmelte er deprimiert vor sich hin und wendete den Blick ab. Aber da kam Anna auch schon wieder an ihnen vorbei und verabschiedete sich. Enrique und Tom ließen ihr Gespräch einen Moment ruhen, um ihr ihre Aufmerksamkeit zu schenken, und Enrique konnte sich nicht verkneifen, noch einen kleinen Flirtversuch zu starten, der aber etwas kläglich daher kam, wie er zerknirscht feststellen musste. Aber als er dann, mehr zufällig, registrierte, wie Anna ziemlich verlegen auf Tom reagierte, und Tom ihr nach einem für seine Verhältnisse sehr freundlichem Lächeln, auch noch träumerisch hinterher sah, stahl sich ein sardonisches Grinsen auf sein Gesicht und vertrieb den gekränkten Männerstolz. Ertappt, mein Lieber. Jetzt hast du dich verraten.
„Hah, ich weiß es!“ rief Enrique laut aus. Er klopfte Tom kumpelhaft anerkennend auf den Rücken, bevor er leise in verschwörerischem Ton fortfuhr. „Die Neue also. Anna! Ihr kennt euch …“, dann verzog sich seine Stirn überlegend und er sagte nachdenklich. „Deshalb habt ihr euch bei eurer Begrüßung auch so seltsam verhalten ...“ Er freute sich offensichtlich riesig, das Rätsel gelöst zu haben, und Tom verzog das Gesicht. Oh Mann, warum halte ich nicht einfach meine Klappe. „Und was ist jetzt dein Problem?“, hörte Tom genervt Enriques Frage. Der versteht aber auch gar nichts, dachte er sich angefressen. Das macht man einfach nicht. Er stellte sein Glas ab, und entschuldigte sich mal kurz für kleine Geschäftsführer.
Er hatte gehofft, mit dieser Gesprächspause seine Gedanken endlich abstellen zu können, aber sie verfolgten ihn unaufhaltsam. Ja, was ist eigentlich mein Problem? Hat Enrique vielleicht doch die alles entscheidende Frage gestellt? Das Problem ... Vielleicht, dass ich nicht genau weiß, was ich von ihr will? Dass ich nicht weiß, was sie von mir will? Dass ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll, wenn was draus werden würde, oder es eben nicht klappen würde? Ach Scheiße, eigentlich weiß ich gar nichts. Weder das Problem, noch die Lösung... resümierte er schließlich.
Als er wieder durch den Vorhang hervorkam war er deprimierter als zuvor, denn er wusste lediglich, dass es sich in diesem neuen Beziehungsgefüge innerhalb des Lanford-Systems falsch anfühlte, wenn er an Anna dachte, obwohl es sich gleichzeitig so verdammt richtig anfühlte… .

Tom stieß erleichtert die Luft aus. Das Gespräch,das er sowieso nicht hatte weiter führen wollen, hatte sich offensichtlich erledigt, denn Enrique wurde gerade von Isabella untergehakt und von der hübschen Bedienung weggezerrt, die ihm kopfschüttelnd hinterhersah. Sich im Hintergrund haltend, beobachtete Tom, wie die Beiden gemeinsam dem Ausgang zustrebten, na ja, torkelten, traf es wohl eher, und zufrieden stellte er fest, dass auch die restlichen Angestellten im Begriff waren das Weite zu suchen. Den ersten Weihnachtsabend hast du also schon mal überlebt, dachte er erleichtert, als er zu seinem Glas griff, um es zu leeren, ehe er sich dann ebenfalls auf den Weg machen würde.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Jan 22 2013, 22:07

Ahahahahahaha geil Laughing ... ich wollte grad meine Überredungskünste testen und meinen Roman ( Rolling Eyes ) den ich geschrieben habe abschicken als plötzlich stand das ein neuer Beitrag eben gepostet wurde und ob ich ihn trotzdem abschicken will! Das hat sich ja dann wohl erledigt! Smile Razz

Daaaanke Kati das du einen neuen Teil gepostet hast, ich freue mich riesig! Embarassed

Sooooo dann will ich mal schauen wies weiter geht! Very Happy

Knutschi I love you
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Jan 22 2013, 22:22

Ja schade eigentlich. Ich hätte mich bestimmt gefreut.
Aber gut, dann hoffe ich bald auf einen deiner tollen Kommentare.
GLG
Katha

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AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"
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